Samstag, 15. September 2012

White Chocolate Pumpkin Brownies

Huhu ihr Lieben! Nach über einer Woche Schweigen, gibt es heute endlich wieder einen Post. Nachdem wir vorletzten Freitag einen tierischen Trauerfall in der Familie zu beklagen hatten, hatte ich nicht so wirklich die rechte Stimmung zum Backen oder gar Kochen *schäm*. Okay, sind wir ganz ehrlich, der Job war die letzte Woche auch sehr anhänglich, das war auch einer der Gründe, warum die Küche fast die ganze Woche kalt blieb.
Aber heute hab ich mich endlich mal wieder an meine Kitchen Aid und den Herd gestellt und entstanden sind leckere Muffins - die aber laut Rezeptname Brownies sind - aus der 2. Ausgabe der Lecker Bakery.

Das Rezept entstammt der Rubrik "Blogger Rezepte", ist von der Bloggerin Susanne, und da ich wie bereits erwähnt ein großer Kürbisfan bin, war schon beim ersten Durchblättern des Heftes klar, daß dieses Rezept eher früher als später nachgebacken wird.

Allerdings hab ich diesmal gegen meine eigene Regel verstoßen, ich ändere ja normalerweise frühestens ab dem zweiten Mal die Rezepte ab. Diesmal hab ich es gleich beim ersten Versuch gemacht, weil ich nachdem ich gestern beim Einkaufen absolut sicher war, noch Schmand im Haus zu haben, heute dann feststellte, daß ich das wohl geträumt hatte *lach*. Darum statt Schmand Creme Fraiche. Außerdem hab ich den Muffins ein kleines Topping geben, damit die Deko aus weißer Schokolade und gemahlenen Mandeln überhaupt hält. Bröselnde Deko find ich nämlich blöd ;o).

Hier aber erstmal das fertige Objekt der Begierde.

Die Rezeptmenge hat wirklich genau für 12 Muffins gereicht, was ich persönlich immer erwähnenswert finde, weil ich auch schon Rezepte ausprobiert habe, wo es 12 werden sollten und dann im Endeffekt 23 wurden *lach*.

Rezept:

160g + 40g weiße Schokolade
100g Butter
2 TL Schmand
2 Eier
50g Rohrzucker
1 Prise Salz
160g Mehl
80g gemahlene Mandeln
1/2 Päckchen Backpulver
1 TL Zimt
2 EL weißes Kakaopulver (*klugscheißmodus an* Da weiße Schokolade 0% Kakao enthält,  gibt es natürlich gar kein weißes Kakaopulver. Die Redaktion der Lecker Bakery war so freundlich auf das Produkt "Caotina" hinzuweisen. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um Kakao, sondern um eine "Trinkschokolade". Sorry, das mußte ich jetzt einfach mal machen, weil ich bei "weißes Kakaopulver" erstmal nen Lachanfall bekam.)
100g Kürbisraspel (Butternuß-Kürbis)

(80g Creme Fraiche
1 EL Puderzucker
1 TL Vanillepaste)

160g weiße Schokolade mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. Wenn die Masse flüssig ist, den Schmand dazu geben und gut 3 Minuten rühren. Das ergibt eine ziemlich zähe Masse, nicht wundern. Die Masse abkühlen lassen.
Die Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen.
Die noch flüssige, abgekühlte Schokomasse nach und nach unterrühren. 
Mehl, Mandeln, Backpulver, Zimt und "Kakao" unterrühren. 
Kürbisraspel unterrühren, aber nur gerade so lange, bis der Kürbis sich mit dem Rest verbunden hat.
Ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen bestücken und den Teig auf die 12 Förmchen verteilen. Er ist recht zähflüssig, das soll aber so sein.
Im Backofen bei 180° auf mittlerer Schiene für ca. 20 Minuten backen. Unbedingt Garprobe machen, meine brauchten gute 5 Minuten länger.
Aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

Wenn ihr das Creme Fraiche Topping haben wollt, dann mischt Creme Fraiche, Zucker und Vanillepaste und gebt auf jeden Muffin etwa 1TL Topping. Das Topping ist im ersten Moment ziemlich flüssig, zieht aber später an. Trotzdem würde ich persönlich nicht zu viel draufgeben.
Die restliche weiße Schokolade hacken und auf den Muffins verteilen und wer mag, kann noch ein bißchen gemahlene Mandeln drüber streuen. Steht so nicht im Rezept, aber auf dem Foto im Magazin kann man sehen, daß es da gemacht wurde.

Fazit:

Sehr simples Rezept, funktioniert auch prima mit Creme Fraiche statt Schmand. Ich schätze, man nennt die Dinger Brownies, weil sie eine sehr feuchte, fast klitschige Konsistenz haben, aber trotzdem waren sie nicht kompakt wie Brownies, sondern schön fluffig wie Muffins eben sein sollen. Beim Herrn des Hauses kamen sie jedenfalls blendend an und ich fand den einen, den ich bisher verdrückt habe, auch extrem lecker. 

Da ich nur ein vergleichsweise kleines Stück von meinem Butternuß-Kürbis für die Muffins gebraucht habe, hab ich gleich mal die Gunst der Stunde genutzt und hab jetzt wieder 800g köstliches, ungesüßtes Kürbismus für künftige Backunternehmungen im Froster. Großer Pluspunkt für das Rezept *lach* (ja, auch dazu war ich bisher zu faul, aber wo der Ofen schonmal lief und der Kürbis schonmal angeschnitten war *gg*).

1 Kommentar:

  1. Wow, noch blutjung, dein Blog, und schon so viele leckere Beiträge! Und die Muffins würden jetzt so gut zum Kaffee passen ;-)

    Liebe Grüße, Dirk

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