Sonntag, 30. September 2012

Zwiebelsuppe nach Jamie Oliver

Auch gestern abend hab ich mal wieder "Natürlich Jamie" von Jamie Oliver zur Hand genommen und das Rezept für Zwiebelsuppe nachgekocht, das unser Lieblingsrzept für Zwiebelsuppe ist. Zwiebelsuppe ist für mich wie Kürbissuppe ein typisches Herbst- und Wintergericht und da es langsam aber sicher wirklich immer usseliger wird, gab es heute wärmendes Comfort-Food.


Das Rezept:

Ein großzügiges Stück Butter
Öl
Eine Handvoll Salbei
6 Knoblauchzehen, zerdrückt
5 rote Zwiebeln
3 große weiße Zwiebeln
3 längliche Schalotten
300g Lauch
alles in Ringe / halbe Ringe geschnitten
2L Brühe (Jamie empfiehlt Huhn oder Rind, ich hab Gemüse genommen)
Einige Scheiben Brot, getoastet
Cheddar, gerieben
Salz
Pfeffer

Einen Topf erhitzen und das Öl und die Butter hinein geben. Den Salbei und den Knoblauch kurz anschwitzen und die Hitze etwas runterdrehen.
Den Lauch und die Zwiebeln dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit aufgelegten, aber nicht geschlossenen Deckel ca. 30 Minuten sanft dünsten. Die Zwiebeln sollten keine Farbe nehmen. Hin und wieder mal umrühren, damit nichts ansetzt.
Nach 20 Minuten den Deckel abnehmen und die Zwiebeln offen weiter dünsten. Sie sollen schön weich, glasig und süß werden.
Mit der Brühe aufgießen und noch etwa 10 Minuten sanft weiter köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Brotscheiben dünsten und den Backofengrill einschalten.
Nach Originalrezept wird die Suppe auf Suppenschüsseln verteilt und in jede Suppenschüssel gibt man einige Stückchen Brot, bestreut sie mit Cheddar und schiebt alles unter den Grill, bis der Käse geschmolzen ist.
Ich hab es ein bißchen anders gemacht und die Brotscheiben mit dem Cheddar solo in den Ofen geschoben und als Beilage gereicht, ich hab's nicht so gerne, wenn sich das Brot so mit Suppe vollsabscht ;o)

Samstag, 29. September 2012

Chocolate Cheesecake Cupcakes

Und hier kommt jetzt das vorerst letzte Rezept, daß ich aus "Glück ist backbar" von Marian Keyes ausprobiere und vorstellen möchte... denke ich zumindest *lach*. Mal sehen.

Melanie hat mir die Chocolate Cheesecake Cupcakes ans Herz gelegt und da hab ich natürlich nicht lange gezögert und die kleinen Dinger gestern nachgebacken.

Aussehen tun sie in jedem Fall megalecker und ja, das ist eigentlich ein Sushiteller, aber farblich paßten sie perfekt zum Dekor *gg*

Das Rezept:

100g dunkle Schokolade mit mindestens 70% Kakaoanteil
250g Mascarpone
200g Frischkäse Doppelrahmstufe
100g Zucker
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
100g Vollmilchschokolade in Stücke gehackt

Den Ofen auf 150° vorheizen. Die dunkle Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Mascarpone und Frischkäse verrühren, dann den Zucker, die Eier und den Vanilleextrakt unterrühren, bis eine glatte, homogene Masse entsteht.
Die leicht abgekühlte Schokolade unterühren und ganz zum Schluß die gehackte Schokolade unterheben.
Die Cupcakes werden im Wasserbad gegart. Das heißt, ihr braucht entweder ein tiefes Backblech, in das euer 12er Muffinblech reinpaßt oder, wenn ihr so was wie ich nicht besitzt, weil man heutzutage hauptsächlichen diesen Schiebemist an Backblechen kriegt und eure größte Fettpfanne zu klein ist, dann braucht ihr einzelne Muffinförmchen aus Silikon. In diese Förmchen gebt ihr dann die Papierförmchen genauso rein wie ins Blech, in den Einzelförmchen passen sie nur leider nicht so schön.
Die Förmchen mit der Käsemasse füllen. Ihr könnt die Förmchen ruhig vollmachen, die Masse geht nicht auf. Das Muffinblech oder die Förmchen in euer tiefes Blech stellen und mit heißem, aber nicht kochenden Wasser angießen bis die Cupcakes etwa zu drei Vierteln im Wasser stehen.
40 Minuten Backen.
Nach dem Backen das Blech oder die Förmchen aus dem Wasser nehmen (bei Einzelförmchen etwas tricky, aber machbar) und erst einmal mindestens eine Stunde einfach stehenlassen, damit die Masse fest werden kann. Dann könnt ihr die Cupcakes aus dem Blech oder den Förmchen holen.
Wenn die Cupcakes ausgekühlt sind, am besten noch über Nacht in den Kühlschrank verfrachten. Kurz vor dem Servieren mit etwas Sahne verzieren. Fertig.

Fazit:

Die Herstellung ist super simpel. Das mit dem Wasserbad ist zwar etwas fummelig, wenn man die Einzelformen nehmen muß und man muß beim Herausholen aus dem Ofen aufpassen, sich nicht an dem kochenden Wasser zu verbrennen, aber sonst idiotensicher.

Geschmacklich... hach ja. Also ich finde sie nicht eklig, aber ich will sie auch nicht essen, das hat mir meine Zunge gleich bei der ersten Berührung mit dem Cupcake mitgeteilt. Schokolade und Frischkäse/Quark/Joghurt als eine Masse ist einfach nicht mein Ding. Ich hätte es wissen können, weil ich auch noch nie Joghurts mit Nuß- oder Schokogeschmack mochte und auch Quark in der Richtung noch nie prickelnd fand, aber ich dachte, ich probier's, ein Käsekuchen ist was Anderes... Jetzt weiß ich es besser. Es ist dieses leicht säuerliche mit dem Schokoladengeschmack, schwer zu erklären.
Mein Schatz wiederum steht scheinbar drauf und findet die Cupcakes ganz toll.
Die Konsistenz ist durch das Garen im Wasserbad unwahrscheinlich cremig, da kann man nicht meckern.

Donnerstag, 27. September 2012

Risotto mit gegrillten Pilzen

Hallo zusammen. Wie versprochen bin ich heute mit dem Rezept für den Pilzrisotto von Jamie Oliver wieder hier :o) (aus seinem Buch "Natürlich Jamie")

Dieses Risotto ist mein persönliche Lieblingsrisotto von denen, die ich bis jetzt ausprobiert habe und ich freue mich jedes Jahr wieder auf die Pilzsaison. Leider muß es auch tatsächlich Saison sein, denn für mich gibt es geschmacklich nichts Schlimmeres als Pilze, die schon einmal tief gefroren waren. Ich weiß, ein Haufen Leute ißt sie und viele frieren sich sogar in der Saison selbst Pilze für den Rest des Jahres ein, aber mal ganz ehrlich? Das ist doch ein völlig anderer Geschmack. Total tot und bäääh...

Okay, aber genug von meinen Marotten *lach*.

Gestern kam das bei uns auf den Tisch:

Leider war trotz Saison die Ausbeute an Pilzen mager. Braune Champignons (Jamie rät zwar davon ab, aber ich mag sie) und Pfifferlinge, das war schon das Ende der Auswahl. War dennoch wieder extrem lecker. Bei zwei Personen als Hauptspeise halbiere ich das Rezept, das ist mehr als genug.

Das Rezept (4-6 Personen):

1,5l heiße Brühe, Gemüse oder wer es lieber mag, Hühnerbrühe (ich brauche grundsätzlich immer mehr)
1 Handvoll getrocknete Steinpilze
Öl
1 kleine Zwiebel, geschält und fein gehackt
2 Stangen Staudensellerie, geputzt und fein gewürfelt
400g Risottoreis
150ml trockener Wermut oder Weißwein
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
4 große Handvoll Pilze
einige Zweige frischer Kerbel, Estragon oder Petersilie, Blätter abgezupft und fein gehackt
Saft von einer Zitrone
25g Butter
2 Handvoll frisch geriebener Parmeson, plus Parmesan zum Servieren

Die Brühe zum Kochen bringen. Die Steinpilze in einer Schüssel mit gerade so viel heißer Brühe übergießen, daß sie bedeckt sind und ungefähr 15 Minuten quellen lassen. 
Die Zwiebeln und den Staudensellerie in etwas Öl bei milder Hitze gute 10 Minuten anschwitzen. Sie dürfen keine Farbe nehmen. Die Hitze hochdrehen und den Reis dazu geben, diesen auch einen Moment mit anschwitzen, dann mit Wermut oder Wein ablöschen. Traut euch unbedingt mal an den Wermut ran. Der Hit!
Rühren, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat. Jetzt die Einweichflüssigkeit der Steinpilze durch ein Sieb dazu gießen. Die Pilze selbst klein hacken und ebenfalls zum Risotto geben. Eine kräftige Prise Salz und eine Kelle Brühe dazu und jetzt kommt das bekannte Spiel. Rühren, rühren, rühren. Wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat, wieder eine Kelle Brühe und wieder rühren, rühren, rühren.
Das macht ihr so lange, bis der Reis zwar gar ist, aber noch etwas Biß hat (dauert etwa 30 Minuten).
In der Zwischenzeit eine Grillpfanne aufstellen und heiß werden lassen. Die Pilze ohne Öl darin grillen, bis sie leicht gebräunt sind. In einer Schüssel mit dem Zitronensaft, Salz und den gehackten Kräutern (ich bevorzuge Petersilie in diesen Fall) vermischen.
Risotto vom Herd nehmen und abschmecken. Butter und Parmesan unterühren und ungefähr 3 Minuten ziehen lassen. Risotto sollte unbedingt cremig sein! Viele Leute nennen ja etwas Risotto, das zwar aus Reis besteht, aber sich problemlos in einem Servierring in Form bringen läßt und diese Form dann auch hält. Das ist alles, aber kein Risotto. Schlotzig muß er sein. Wenn er das nicht ist, dann gebt ruhig noch einen Schluck Brühe dazu, um das ganze aufzulockern. Er zieht sowieso noch an und wird von ganz alleine ein großer klebriger Klumpen, dem muß man wirklich nicht auch noch zuarbeiten.

Ganz zum Schluß noch einmal abschmecken und ggf. nachwürzen oder mehr Käse hinzufügen. Dann auf die Teller verteilen und die Pilze darüber geben. Wer mag, kann noch mit Parmesan und ein bißchen Öl dekorieren.

Dienstag, 25. September 2012

Shopping! Und ein tolles Geschenk.

Da ich ja am Wochenende zu nicht viel was fähig war, hab ich meine Wachphasen ausschließlich am Computer verbracht und da dann im speziellen auf der Suche nach ein paar Geschirrteilchen, die sich in meinem von schwedischen Landhaus-Chic geprägten Wohnzimmer in Weiß und Graubraun gut machen (sprich, IKEA Hemnes und Störnas *lach*).
Mein Augenmerk fiel auf die Mynthe-Reihe von IB Laursen in den Farben Latte und English Rose und gekauft habe ich schließlich bei Caramondo. Ich hab eine sehr ausgeprägte Schwäche für Shops mit niedrigen Portofreigrenzen. Ich kaufe lieber ein Teil mehr und erreiche einen bestimmten Betrag als daß ich 5 oder 6 Euro Porto zahle *lalala*.
Dieser Shop zeichnet sich aber nicht nur durch diese Eigenschaft aus. Der Versand war auch wahnsinnig schnell. Sonntag abend hab ich bestellt, heute früh waren die Sachen schon bei mir. Alles war tadellos verpackt, da kann man echt nicht meckern und ich werde bestimmt nicht das letzte Mal dort gekauft haben :o)

Aber watt isset denn nu geworden?

Die Tortenplatte war mein hauptsächliches Objekt der Begierde. Bei Caramondo war sie dann tatsächlich auch noch am günstigsten von allen Shops, in denen ich sie gefunden habe (noch ein Pluspunkt) und es gibt sie auch noch in dem Rosaton der Kanne, in Weiß und in einem Shop habe ich sie auch in einem kräftigen Rot gesehen, das war allerdings ein Einzelfund, ich nehme an, das ist eine alte Farbe aus einer vorherigen Kollektion.
Zur Tortenplatte kam dann noch das passende Milchkännchen und die Zuckerdose, alles 3 tatsächlich Dinge, die ich bisher noch gar nicht besessen habe und damit sogar sehr sinnige Anschaffungen und nicht nur "hübsch" :o))). Und statt Porto gab es das rosa 0,5 Liter Kännchen noch dazu, denn eigentlich brauche ich 2 Milchkännchen, Schatz und ich trinken unseren Kaffee mit H-Milch, mein Vater und seine Eltern allerdings lieber Kondensmilch.
Die Farben sind richtig schön und wenn es den Mann hier nicht gäbe, würde ich vermutlich noch ein paar mehr rosa Teilchen kaufen, aber ich will ihn ja nicht vergraulen, darum bleibt es eine Akzentfarbe *lach*.

Das war aber nicht das einzige Paket für heute. Meine liebe Freundin Dani, die im Gegensatz zu mir ihre Nähmaschine nicht nur zur Deko hat, sondern damit umzugehen weiß, hat mir einen Wunsch erfüllt und mir ein Brotkörbchen genäht. Das kam heute mit einigen Freunden, die gar nicht bestellt waren, hier an. Danke dir, mein Schatz! Und du verwöhnst mich zu sehr!

Sonntag zum Frühstück wird das tolle Teilchen gleich eingeweiht *freu*.

Eventuell stelle ich mich morgen dann wieder an den Herd und zaubere ein superleckeres Pilzrisotto, dann gibt es Donnerstag hier wieder ein neues Rezept.

Montag, 24. September 2012

Maronen-Rum-Brownies

Einen wunderschönen!

Ich bin ein wenig hinterher mit dem Posten, da ich übers Wochenende leider total auf der Nase lag und auch jetzt nur halbfit bin. Aber da man ja mal was Anderes tun muß, statt immer nur im Bett zu liegen, dachte ich, ich mache jetzt mal den Post fertig, damit ich hinterher auch nen Grund habe, mich alle zu fühlen *lach*

Am Freitag habe ich das zweite Rezept aus dem Buch "Glück ist backbar" von Marian Keyes ausprobiert.

Maronen-Rum-Brownies (S. 209)

Meinem Foto sieht man glaub ich gleich 2 entscheidende Dinge schon an:

- Die Frau hat wieder am Rezept geschraubt *gg*
- Die Dinger waren zu lange im Ofen

Wenn ihr das Rezept nachbackt, würde ich euch raten, schonmal spätestens nach 25 Minuten den Gargrad eurer Brownies zu überprüfen. Meine sahen nämlich nach den angegebenen 30 Minuten so aus wie auf dem Bild und sind auch tatsächlich völlig durch. Kein Weltzusammenbruch, aber eben auch kein Brownie.

Rezept:

200g Vollmilchschokolade
100g Butter
2 Eier
1 Eigelb
200 Zucker
200g Maronenpüree
1TL Vanilleextrakt
2 Verschlußkappen Rumessenz (oder 2EL Rum)
175g Mehl
1/2 TL Backpulver
100g Maronen, grob gehackt

Den Ofen auf 180° vorheizen und eine quadratische Form 20x20cm einfetten.
Schokolade und Butter über dem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Butter, Zucker, Eier und Eigelb verquirlen, die geschmolzene Butter-Schokoladenmischung dazugeben und wieder gut verquirlen.
Maronenpüree, Vanilleextrakt und Rumessenz unterrühren und gut vermischen.
Dann das gesiebte Mehl und Backpulver nach und nach unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Ganz zum Schluß die Maronenstücke dazugeben und gerade so unterühren.
Da ich keine Maronen gekriegt habe und meine Maronen aus dem Vorrat schon zu Püree verarbeitet hatte, gab es mir statt dessen 100g gehackte Zartbitterschokolade.
Den Teig in die Brownieform geben und ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Ich würde wie gesagt schonmal nach 22-25cm gucken, was der Stand der Dinge ist.

Fazit:

Sind sind okay. Natürlich etwas trocken, weil zu weit gebacken, aber durchaus okay. Sie hauen mich allerdings nicht wirklich vom Hocker und ob sie hier nochmal auf den Tisch kommen, ist mal noch fraglich. Generell schmeckt man den Rum nicht. Vielleicht wäre es mit Essenz besser gewesen, aber da ich die nicht hatte und Rum als Ersatz mit Menge angegeben war, hätte ich erwartet, daß das auch funktioniert. Nun ja.
Ansonsten war das Rezept nicht schwierig. Maronen sollte man heutzutage auch eigentlich einfach im Supermarkt bekommen, warum das Freitag bei mir nicht möglich war... sei mal dahingestellt, keine Ahnung, von daher alles im grünen Bereich.
Ein stabiler Teigschaber, um den Teig von der Schüssel in die Form zu kriegen, wäre ein Must Have. Der Teig ist extrem klebrig und mein Silikonschaber wollte da nicht so recht gegen angehen und war definitiv zu weich und flexibel.

Freitag, 21. September 2012

Schlemmerbaguettes

Heute habe ich ein zugegeben nicht sonderlich raffiniertes Rezept für euch, aber eines, das mich bereits seit meiner Kindheit begleitet. Meine Mutter ist Fleischereifachverkäuferin und hat auch mit Kind immer mehr oder weniger Vollzeit gearbeitet. Daraus ergab sich hin und wieder mal das Problem, daß die Versorgung des Kindes mit Mittagessen sehr, sehr flott geschehen mußte, weil ich schon aus der Schule daheim war, bevor sie Feierabend hatte *lach*.

Dieses Baguette ist eine Erfindung meiner Mutter und gab es bei uns eigentlich immer nur dienstags oder donnerstags (aber natürlich nicht jede Woche *g*), das waren besonders eilige Tage und das hier konnte sie auf der Arbeit zubereiten und heiß und tellerfertig nach Hause liefern.

Eigentlich nimmt man diese länglichen Baguettebrötchen, die ich heute nicht im Haus hatte und darum hat sie sie Schlemmerbaguette getauft. Der Chef meiner Mutter war übrigens von den Dingern so angetan, daß sie seither dort in der heißen Theke verkauft werden :o)))

Für 2 Stück:

2 Baguettebrötchen
150 - 200g Hack oder Mett
Frischkäse
Geraspelten Käse zum Bestreuen
Salz
Pfeffer
Kräuter & Gewürze nach Geschmack

Backofen auf 180° vorheizen. Währenddessen von den Brötchen den Deckel abschneiden (aber nicht zu viel vom Brötchen wegschneiden), dabei leicht nach unten schneiden, damit das Brötchen nicht ganz flach ist, sondern ein ganz flaches V bildet. 
Die Schnittfläche mit Frischkäse bestreichen. Wer möchte kann auch Kräuterbutter nehmen.
Das Hackfleisch mit Salz & Pfeffer kräftig würzen. Ich nehme lieber Hack als Mett, weil ich das zum einen selbst würzen kann (nicht jedes Mett schmeckt gleich) und mein Hack zum anderen bei weitem nicht so fett ist wie Mett oder normales Hack vom Metzger ist (Dank an Muttern, die meinen Spleen da unterstützt und die deutsche Hackfleischverordnung für ihre Tochter mißachtet *lach*). Was ihr noch an Kräutern reingebt, bleibt eurem Geschmack überlassen. Ich nehme gerne noch getrockneten Rosmarin, Thymian und Majoran, außerdem Röstzwiebeln (Fertigprodukt).
Das Hack gleichmäßig auf den Brötchen verteilen und mit Käse bestreuen. Das ganze kommt für 20 Minuten in den Ofen. Lecker *g*

Ich habe bei einem Versuch auch mal Ei und Semmelbrösel mit ins Hack gegeben, damit das Fleisch etwas fluffiger wird, aber das würde ich definitiv nicht empfehlen. Das Fleisch suppt beim Backen ein wenig aus und das macht das Brötchen leckerer. Wenn man Ei und Brösel dazu gibt, bleibt das leider aus und das Brötchen wird furztrocken (sorry XD).

Wenn man die Baguettebrötchen nimmt, sehen die Brötchen auch nicht so "übervoll" Hack aus.

Dazu ist ein schöner bunter Salat sehr lecker und bringt die Nährstoffe wieder etwas ins Gleichgewicht.

Donnerstag, 20. September 2012

Kokosmilchkuchen

Ich verliere meinen Respekt vor Rezepten *lach*. Na ja, nicht wirklich, aber nachdem ich schon damit anfing, nur die Hälfte vom Rezept zu backen und eine andere Form zu nutzen als im Rezept vorgesehen, hab ich mich im zweiten Schritt auch gegen den optionalen Sirup entschieden und statt dessen ein Topping aus der restlichen Kokosmilch,  Frischkäse und Kokosraspeln gemacht.

First things first. Das Rezept entstammt meiner neuesten Errungenschaft "Glück ist backbar" von Marian Keyes. Ein wirklich amüsant geschriebenes Backbuch, auch wenn die Autorin neben dem Backen auch über das sehr ernste Thema Depression spricht und das auf eine sehr eigene Art und Weise.

Ich gebe euch hier das Originalrezept für eine 25cm Gugelhupfform, ich habe für meinen Kuchen alle Zutaten halbiert und eine 18cm Springform genommen. (Backzeit bei mir 45 Minuten)

170g Butter
300g feinster Zucker
4 Eier
1 EL Vanilleextrakt
250g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
50g getrocknete Kokoschips (oder Raspel)
200ml Kokosmilch

Für den (optionalen) Sirup

200ml Kokosmilch
40g heller Rohrzucker

Den Ofen auf 170° vorheizen und eine 25cm Gugelhupfform großzügig ausbuttern.

Butter und Zucker hell, fluffig aufschlagen. Ein Ei nach dem anderen hinzufügen und nach jedem Ei gründlich verrühren. Den Vanilleextrakt dazugeben. In eine zweiten Schüssel das gesiebte Mehl, Backpulver, Kokoschips und Salz vermischen.

Immer ein Drittel der Kokosmilch und der Trockenzutaten in die Butter-Zucker-Creme geben und gut verrühren. So soll Klümpchenbildung verhindert werden. Wenn die kompletten Zutaten verrührt sind, alles in die Gugelhupfform geben und ca. 1 Stunde backen.

Wenn ihr die Geschichte mit dem Sirup machen wollt, dann laßt den Kuchen in der Form auskühlen und stecht ihn mit einer Gabel ca. 20mal ein.

Kokosmilch und Zucker vorsichtig erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und etwa die Hälfte des Gemischs auf dem Kuchen (immer noch in der Form) verteilen. Gebt dem Kuchen einige Stunden Zeit, den Sirup aufzusaugen und verteilt dann den Rest des Sirups darauf.

Am besten sollte man ihn dann über Nacht stehen lassen, damit er auch wirklich den ganzen Sirup aufnehmen kann. Am nächsten Tag dann vorsichtig aus der Form stürzen.

Ich hab mich wie gesagt dagegen entschieden und statt dessen ein Creamcheese Frosting gemacht.

200g Frischkäse
100ml Kokosmilch
100g Puderzucker
Kokosraspel nach Geschmack

Alle Zutaten zu einer cremigen Masse verrühren und auf dem Kuchen verteilen. Wenn gewünscht noch mit ein paar Kokosraspeln bestreuen.

Da wir unter der Woche zum Kaffeetrinken beide arbeiten sind, gab es den Kuchen gestern abend zum Nachtisch. Schön fluffig locker im Teig, der Kokosgeschmack kommt allerdings nur sehr dezent durch, da war das Kokosfrosting eine recht gute Idee, meiner Meinung nach.

Mittwoch, 19. September 2012

Orangen-Chili-Gelee

Ich koche für mein Leben gerne Marmelade und Gelees. Ihr auch? Mein Problem ist nur, daß ich so gut wie keine Marmelade esse *lach*. Im Gegensatz zu meinen Eltern, die das Zeug gläserweise vernichten, würde ich wohl an einem Glas Erdbeermarmelade ein ganzes Jahr essen. Das hält mich dennoch nicht davon ab, jedes Jahr welche zu kochen.

Gestern war es dann mal wieder so weit, ein Gelee wurde auf den Herd gestellt und zwar ein Rezept aus dem Buch "Eingemachtes hübsch verpackt - Leckereien in Gläsern & Flaschen" aus dem Topp Verlag. Ein Buch voller netter Ideen und Rezepte. Da ich es noch nicht so lange habe, ist dies auch mein erstes Rezept, das ich ausprobiere. Und die Wahl fiel auf:

Orangen-Chili-Gelee (S. 110)


Zutaten für 2 Gläser à 400ml:

400ml frisch gepreßter Orangensaft
100ml frisch gepreßter Zitronensaft
2 - 3 rote Chilis, entkernt und fein gewürfelt
3 - 4 cm frischer Ingwer, geschält und fein gehackt
575g Gelierzucker 1:1
1/2 Päckchen Zitronensäure (die ich aber weggelassen habe, weil ich es sinnlos fand, bei 100ml purem Zitronensaft auch nochmal extra Zitronensäure hinzuzufügen. Wenn 100ml Zitronensaft die Gelierfähigkeit nicht genug verbessern, ist alles umsonst)

Alle Zutaten in einen hohen Topf geben. Wer noch nie Marmelade gekocht hat, sollte diesen Punkt bitte ernst nehmen. Marmelade muß sprudelnd kochen und steigt entsprechend im Topf auch ein ganzes Stück nach oben. Übergekochte Marmelade ist eine Sauerei, die ihr nicht von eurem Herd putzen wollt, glaubt mir *lach*.

Alles zum kochen bringen. Sobald es anfängt zu kochen, guckt auf die Uhr. Das Gelee soll 4 Minuten sprudelnd kochen. Dann eine Gelierprobe durchführen.

Wer das noch nie gemacht hat, man gibt einfach ein bißchen von der Marmelade oder dem Gelee auf einen kalten Teller. Wenn die Masse auskühlt, sollte sie fest werden. Tut sie das nicht, wird sie auch in den Gläsern flüssig bleiben.

Mit Hilfe eines Trichters das fertige Gelee in sterilisierte Gläser füllen. Sofort verschließen und auf den Kopf stellen. Die Gläser so leicht abkühlen lassen, dann umdrehen und vollkommen auskühlen lassen.

Laut Buch schmeckt dieses Gelee nicht nur sehr gut auf Brot, sondern auch zu Weichkäse wie Gorgonzola oder Camembert und in dunklen Soßen, z.B. zu einer Ente.

Ich kann zumindest bestätigen, daß sie auf einem Brötchen ganz hervorragend schmeckt. Die Schärfe ist nicht übermäßig dominant, wer es also richtig scharf haben möchte, muß mutiger beim Chili sein (mehr Ingwer würde ich persönlich nicht reingeben).

Ich habe mein Gelee abgeschäumt, weil ich den Schaum nicht mit in den Gläsern haben wollte. Dabei ist leider ein Teil des Chilis mit abgeschöpft worden. Das ist vielleicht auch das einzige Manko an dem Rezept.

Sonntag, 16. September 2012

Spätzlepfännle *lach*

Der Umzug nach Schwaben Anfang des Jahres fiel speziell mir zwar einerseits nicht leicht, weil ich dadurch die Distanz zu meinen Eltern verdreifacht habe und jetzt jeder Besuch generalstabsmäßig geplant werden muß, andererseits hab ich mich aber auch sehr gefreut, weil ich Schwaben eigentlich schon immer sehr mochte und auch wußte, daß es eine Verbesserung unserer Lebensqualität darstellen würde, verglichen zu unserer Heimat, die nicht wirklich idyllisch ist. Da meine beste Freundin aus Kindertagen schon seit über 10 Jahren wieder hier lebte, war ich des öfteren mal zu Besuch, fand noch mehr Freunde hier und lernte die wunderschöne Gegend ein wenig kennen.

Für Mann war der Umzug glaub ich schon viel leichter. Schwaben ist da, wo die Spätzle herkommen. Und wenn es etwas gibt, wofür dieser Mann alles stehen und liegen läßt, dann sind es Spätzle. Übertroffen wird das nur noch durch Spätzle mit Gulasch, da ist dann alles vorbei und er überfrißt sich jedes einzelne Mal hoffnungslos *lach*.

Was ein Glück hat er eine Frau gefunden, die freiwillig gerne Spätzle selbst macht (Tüte und Kühlregal finde ich nämlich ehrlich gesagt total widerlich, esse aber selbst liebend gerne Spätzle). Natürlich cheate ich. Ich bin kein Schwabe, also hab ich das Schaben der Spätzle schon nach dem 5. oder 6. Mal aufgegeben und verwende stattdessen eins von den Spätzlebrettern mit Löchern, das man auf den Topf auflegt, den Teig drauf gibt und dann mit einer Art Spatel das ganze durch die Löcher streicht. Klappt prima, einfach und schnell. Und ich benutze meine Kitchen Aid, um den Teig zu schlagen. Ich weiß, jede schwäbische Hausfrau kriegt gerade einen deftigen Herzinfarkt. Mir egal. Ich bin ein scheeler Hess, ich derf des! Mir Hesse hamm de Derfschein schließlich erfunne.

Vor zwei Wochen waren wir in einem neu eröffneten Lokal in unserer Ortschaft essen. Es war auch wirklich sehr, sehr gut, außer daß der Koch bei den Soßen zu sehr ins Salzfaß geschaut hat und beide Soßen schon am Rande des Versalzenen waren. Mann suchte sich ein nach dem Restaurant benanntes "Pfännle" aus und abgesehen vom Salzgrad war er begeistert vom Essen auf seinem Teller. Nach einer Geschmacksprobe erklärte ich ihm dann in meinem jugendlichen Leichtsinn: "Krieg ich auch hin."

Gesagt, heute getan.

Es war auch eigentlich nicht weiter kompliziert, nicht falsch verstehen. Was ihr hier seht, ist eigentlich wirklich extrem simpel. Spätzle, Schweinefilet in Medaillons gebraten, Pilzrahmsoße und das alles kurz mit Käse überbacken.

Aber heute hatte ich einen totalen Durchhänger, Jetleg der Woche schätze ich und darum war ich eigentlich nicht recht motiviert. Versprochen ist aber versprochen und es ist mir sogar sehr gut gelungen.

Lange, lange, laaaange Rede, hier endlich das Rezept, ich würde sagen, auch hier wieder für 4 Personen, normalerweise (Freßmaschine, was Spätzle angeht, ich sag's ja), bei uns hätte es für 3 gereicht, die 3. Portion nimmt Schatz morgen mit auf Arbeit, Plan geglückt, der Bub ist heute satt und hat morgen noch was zu essen.

Für die Spätzle:

500g Mehl
5 Eier
ca. 200ml Wasser
Salz
Wer mag nimmt noch Kräuter, das gibt etwas mehr Pepp

Für die Soße:

200g Pilze (hier braune Champignons)
500ml Fond
1/2 Becher Creme Fraiche
1 Zwiebel
20g Butter
40g Mehl
Salz
Pfeffer
Süßes Paprikapulver
Petersilie

Außerdem:

Schweinelende, ca. 500g schwer
Salz
Pfeffer
Käse zum Überbacken


Für die  Soße wird eine klassische Mehlschwitze hergestellt. Die Butter in einem Topf schmelzen lassen und wenn sie anfängt zu schäumen das Mehl dazugeben und rühren bis das ganze einen Mehl-Butter-Brei ergibt. Wenn eure Soße dunkler werden soll, müßt ihr das Gemisch so lange unter Rühren anrösten, bis es etwa nußbraun geworden ist. Nach und nach den Fond dazugeben und immer gut rühren, damit sich der Brei auflöst. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen und immer wieder umrühren, sonst setzt es am Topfboden an.

Die Zwiebeln in einer Pfanne anschwitzen, die klein geschnittenen Pilze dazu geben und so lange braten, bis die Pilze ihren Saft verloren haben. Sie dürfen auch gerne etwas Farbe annehmen, wenn ihr eine braune Soße möchtet. Jetzt das ganze mit Salz, Pfeffer, Paprika und Petersilie würzen.
Creme Fraiche in den eingedickten Fond einrühren und die Zwiebeln und Pilze dazugeben. Alles nach eigenem Geschmack nochmal abschmecken, Soße fertig :o)

Für den Spätzleteig alle Zutaten in einer großen Schüssel so lange verrühren, bis ein zähflüssiger, klebriger Teig entstanden ist, der idealerweise Blasen werfen sollte. Wenn ihr Kräuterspätzle möchtet, rührt ganz zum Schluß die Kräuter unter. Ich hab für meine Spätzle eine 6-Kräuter-Mischung aus dem Froster genommen.

Während das Salzwasser für die Spätzle zum Kochen gebracht wird, den Ofen schonmal vorheizen und eine Pfanne für die Lende aufstellen.

Die Lende in Medaillons schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch wird einfach nur in der Pfanne gebraten, bis es durch ist.

Egal ob ihr eure Spätzle selbst schabt, eine Presse oder ein Spätlzebrett mit Löchern verwendet, gilt immer, nicht zu viele auf einmal in den Topf und sobald sie oben schwimmen, sind sie gut. Das geht wirklich blitzschnell, also nicht groß kochen lassen, sonst saugen sie sich voll Wasser und werden nur schwammig und eklig. Mit dem Schaumlöffel einfach herausheben und in einem Sieb abtropfen lassen, während ihr die nächste Portion ins Wasser gebt.

Man kann natürlich jetzt auch die 3 Komponenten so servieren und den Käse weglassen, nötig ist er nicht, aber wer nach a auch b sagen will, nimmt sich jetzt eine große feuerfeste Form oder mehrere kleine und gibt zuerst eine Schicht Spätzle rein, darauf dann ein paar Stücke Fleisch, dann die Soße drüber und zum Schluß etwas Käse.

So lange in den Backofen schieben, bis der Käse schön zerlaufen ist und geschafft.

Nicht kompliziert, aber durchaus etwas zeitaufwendig, das gebe ich zu. Ich empfehle dazu einen Beilagensalat, weil das Gericht an sich nicht gerade gemüselastig ist und weit weg von ausgewogen ist, aber sonntags darf so eine kleine Schweinerei mal sein, gell?

Samstag, 15. September 2012

White Chocolate Pumpkin Brownies

Huhu ihr Lieben! Nach über einer Woche Schweigen, gibt es heute endlich wieder einen Post. Nachdem wir vorletzten Freitag einen tierischen Trauerfall in der Familie zu beklagen hatten, hatte ich nicht so wirklich die rechte Stimmung zum Backen oder gar Kochen *schäm*. Okay, sind wir ganz ehrlich, der Job war die letzte Woche auch sehr anhänglich, das war auch einer der Gründe, warum die Küche fast die ganze Woche kalt blieb.
Aber heute hab ich mich endlich mal wieder an meine Kitchen Aid und den Herd gestellt und entstanden sind leckere Muffins - die aber laut Rezeptname Brownies sind - aus der 2. Ausgabe der Lecker Bakery.

Das Rezept entstammt der Rubrik "Blogger Rezepte", ist von der Bloggerin Susanne, und da ich wie bereits erwähnt ein großer Kürbisfan bin, war schon beim ersten Durchblättern des Heftes klar, daß dieses Rezept eher früher als später nachgebacken wird.

Allerdings hab ich diesmal gegen meine eigene Regel verstoßen, ich ändere ja normalerweise frühestens ab dem zweiten Mal die Rezepte ab. Diesmal hab ich es gleich beim ersten Versuch gemacht, weil ich nachdem ich gestern beim Einkaufen absolut sicher war, noch Schmand im Haus zu haben, heute dann feststellte, daß ich das wohl geträumt hatte *lach*. Darum statt Schmand Creme Fraiche. Außerdem hab ich den Muffins ein kleines Topping geben, damit die Deko aus weißer Schokolade und gemahlenen Mandeln überhaupt hält. Bröselnde Deko find ich nämlich blöd ;o).

Hier aber erstmal das fertige Objekt der Begierde.

Die Rezeptmenge hat wirklich genau für 12 Muffins gereicht, was ich persönlich immer erwähnenswert finde, weil ich auch schon Rezepte ausprobiert habe, wo es 12 werden sollten und dann im Endeffekt 23 wurden *lach*.

Rezept:

160g + 40g weiße Schokolade
100g Butter
2 TL Schmand
2 Eier
50g Rohrzucker
1 Prise Salz
160g Mehl
80g gemahlene Mandeln
1/2 Päckchen Backpulver
1 TL Zimt
2 EL weißes Kakaopulver (*klugscheißmodus an* Da weiße Schokolade 0% Kakao enthält,  gibt es natürlich gar kein weißes Kakaopulver. Die Redaktion der Lecker Bakery war so freundlich auf das Produkt "Caotina" hinzuweisen. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um Kakao, sondern um eine "Trinkschokolade". Sorry, das mußte ich jetzt einfach mal machen, weil ich bei "weißes Kakaopulver" erstmal nen Lachanfall bekam.)
100g Kürbisraspel (Butternuß-Kürbis)

(80g Creme Fraiche
1 EL Puderzucker
1 TL Vanillepaste)

160g weiße Schokolade mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. Wenn die Masse flüssig ist, den Schmand dazu geben und gut 3 Minuten rühren. Das ergibt eine ziemlich zähe Masse, nicht wundern. Die Masse abkühlen lassen.
Die Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen.
Die noch flüssige, abgekühlte Schokomasse nach und nach unterrühren. 
Mehl, Mandeln, Backpulver, Zimt und "Kakao" unterrühren. 
Kürbisraspel unterrühren, aber nur gerade so lange, bis der Kürbis sich mit dem Rest verbunden hat.
Ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen bestücken und den Teig auf die 12 Förmchen verteilen. Er ist recht zähflüssig, das soll aber so sein.
Im Backofen bei 180° auf mittlerer Schiene für ca. 20 Minuten backen. Unbedingt Garprobe machen, meine brauchten gute 5 Minuten länger.
Aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

Wenn ihr das Creme Fraiche Topping haben wollt, dann mischt Creme Fraiche, Zucker und Vanillepaste und gebt auf jeden Muffin etwa 1TL Topping. Das Topping ist im ersten Moment ziemlich flüssig, zieht aber später an. Trotzdem würde ich persönlich nicht zu viel draufgeben.
Die restliche weiße Schokolade hacken und auf den Muffins verteilen und wer mag, kann noch ein bißchen gemahlene Mandeln drüber streuen. Steht so nicht im Rezept, aber auf dem Foto im Magazin kann man sehen, daß es da gemacht wurde.

Fazit:

Sehr simples Rezept, funktioniert auch prima mit Creme Fraiche statt Schmand. Ich schätze, man nennt die Dinger Brownies, weil sie eine sehr feuchte, fast klitschige Konsistenz haben, aber trotzdem waren sie nicht kompakt wie Brownies, sondern schön fluffig wie Muffins eben sein sollen. Beim Herrn des Hauses kamen sie jedenfalls blendend an und ich fand den einen, den ich bisher verdrückt habe, auch extrem lecker. 

Da ich nur ein vergleichsweise kleines Stück von meinem Butternuß-Kürbis für die Muffins gebraucht habe, hab ich gleich mal die Gunst der Stunde genutzt und hab jetzt wieder 800g köstliches, ungesüßtes Kürbismus für künftige Backunternehmungen im Froster. Großer Pluspunkt für das Rezept *lach* (ja, auch dazu war ich bisher zu faul, aber wo der Ofen schonmal lief und der Kürbis schonmal angeschnitten war *gg*).

Freitag, 7. September 2012

Produktreview: Induktions-Milchaufschäumer

Heute habe ich kein Rezept, aber dafür einen Review. Mitte August kaufte ich als Ersatz für meine verstorbene Dolce Gusto Kapselmaschine eine Tchibo Cafissimo. Da ich ein absoluter Wenigtrinker bin, wenn es um Kaffee geht, ist eine Kapselmaschine für mich sinnig, ich wollte allerdings diesmal gerne von den Milchkapseln weg. Das war neben der Tatsache, daß man die Kapseln der Cafissimo durch Wiederbefüllen mehrfach nutzen kann (das ist aber natürlich keine Empfehlung des Herstellers *g*) der Grund für meine Kaufentscheidung.

Der Milchaufschäumer an der Cafissimo Classic ist okay, aber nicht der Burner. Der Schaum wird nur leidlich fest, fällt schnell zusammen und manchmal gelingt er auch gar nicht, bisher hab ich aber nicht herausgefunden, warum eigentlich. Darum hab ich nachgelegt und den Induktions-Milchaufschäumer bestellt (ebenfalls von Tchibo, zu erwerben bei Tchibo und QVC), über den ich nur Gutes und himmelhoch jauchzendes Lob gehört hatte. Mit 60 Euro ist der zwar alles andere als ein Schnäppchen, aber Frau gönnt sich und ihrer Leidenschaft für Latte Macchiato ja sonst nichts *lach*

Am Dienstag war es dann so weit, der Aufschäumer wurde geliefert und natürlich gleich aufgebaut:

Der Aufbau ist denkbar unkompliziert, denn die ganze Geschichte besteht aus genau 5 Teilen. Dem Unterteil, dem Edelstahlbehälter, dem  Deckel und 2 Rühraufsätzen für wenig und viel Schaum. Diese beiden Aufsätze sind praktisch auf der Rückseite des Gerätes zu verstauen und werden dort magnetisch gehalten.

Der Aufsatz für wenig Milchschaum ist prima, wenn man Kakao mit etwas Milchschaum haben möchte oder auch für Cappuccino. Der Aufsatz für viel Milchschaum legt dann aber erst so richtig los. Das hier war mein erster Versuch (ich mußte leider erst die Kamera holen, darum die leichten Milchschlieren):

Eine bombenfeste Milchschaumhaube, schön reichlich und ganz feinporig. Ich würde mal behaupten, viel schöner als aus bekannten Coffeeshops ;o). Der Schaum bleibt außerdem stehen wie eine eins und fällt kein bißchen in sich zusammen. Ich hatte beim ersten Mal viel zu viel Schaum und obwohl ich mir richtig viel Zeit mit dem Trinken meines Kaffees gelassen habe, war der restliche Schaum in der Kanne ca. 20 Minuten nach Herstellung noch immer unverändert.

Das Gerät bringt die Milch außerdem auf eine richtig gute Trinktemperatur und ist dabei auch noch relativ leise, je nach Milchmenge (mehr Milch = weniger Geräusch). Ganz anders als z.B. die Aufschäumdüse an der Cafissimo, die einen Radau macht wie eine ganz Große.

Eine ebenfalls gute Nachricht: Jede weitere Tasse gelang genauso perfekt wie die erste *gg*.

Die Reinigung des Gerätes ist in einer Minute passiert, da man nur den Becher und den Rühraufsatz abspülen muß, fertig. Wenn man nicht die maximale Füllmenge (500ml) ausnutzt, wird meistens nicht einmal der Deckel schmutzig.

Für mich hat dieses kleine Wunderding wirklich überhaupt keine Nachteile, außer ganz vielleicht den hohen Preis, aber bei dem Ergebnis, das die Maschine liefert, bin ich selbst da nach nur wenigen Tagen bereit zu sagen, sie ist jeden Euro wert. Man muß halt abschätzen, wie stark man den Aufschäumer nutzt. Bei mir ist er fast täglich im Einsatz und ich schätze, in einer Familie mit Kindern wäre er vermutlich kaum noch NICHT in Betrieb, wenn die lieben Kleinen den ersten Kakao mit Milchschaumhaube hatten *lach*

Von mir eine klare Kaufempfehlung.

Donnerstag, 6. September 2012

Der Herbst ist da und hat Kürbis dabei

Kürbis ist für mich mit das Tollste am Herbst. Auf jeden Fall kulinarisch gesehen. In meiner Kindheit gab es nie Kürbis. Meine Mutter hat eine regelrechte Abscheu dagegen, weil sie als Kind immer das sauer eingelegte Zeug essen mußte. Und mein Vater ißt ihn zwar, "braucht" ihn aber nicht.

Von daher hab ich erst so vor 5 Jahren das erste Mal Kürbis gegessen und es war sofort Liebe auf den ersten Blick. Letzte Woche beim Wocheneinkauf hab ich die ersten 3 Kürbisse mitgenommen. Hokkaido und Butternuß kennen wir bereits sehr eng, aber es kam noch ein dritter, für uns neuer Kürbis dazu. Ein Baby Bear und der wurde heute zum Saisonbeginn zu Suppe :o)

Ich koche meine Kürbissuppen immer "frei Schnauze", aber heute hab ich mal ein bißchen mehr drauf geachtet, wieviel ich genau nehme, damit ich ein Rezept posten kann.
Heute gab es die asiatische Version mit Curry, Kokosmilch und Chili.

Ich würde sagen, für 4 Personen als Hauptmahlzeit (ist bei Kürbis immer schwierig, ich persönlich finde ihn extrem sättigend):

1 kleiner Baby Bear (geschält und entkernt 700g)
ca. 250g Kartoffeln
2 Möhren
1 Gemüsezwiebel
2 Zehen Knoblauch
ca. 1,2 Liter Brühe (das Gemüse sollte bedeckt sein), ob Huhn oder Gemüse bleibt eurem Geschmack überlassen.
200ml Kokosmilch
2TL Currypulver
Salz (oder Sojasauce)
Pfeffer
Chili (getrocknet oder frisch)
Öl

Optional zum Garnieren:

Ein paar Tropfen Kokosmilch
Kürbiskernöl
Kürbiskerne

Das Gemüse schälen und grob in Würfel schneiden. Auch bei den Zwiebeln und dem Knoblauch ist Feinmotorik nicht nötig, da ja noch der Pürierstab zum Einsatz kommt.
Die Zwiebeln und den Knoblauch in Öl glasig anschwitzen, sie sollten aber keine Farbe nehmen. Das Currypulver dazugeben und ebenfalls anschwitzen, aber nicht anbrennen lassen, sonst wird es bitter ;o)
Kürbis, Kartoffeln und Möhren dazu geben und mit der Brühe ablöschen, bis das Gemüse mit Flüssigkeit bedeckt ist. Aufkochen und bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis das Gemüse weich ist.
Dann die Suppe pürieren. Wenn ihr frische Chili nehmt, gebt sie vor dem Pürieren noch mit in den Topf.
Die Kokosmilch dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken... oder was auch sonst euch noch so einfällt. Ingwer könnte auch noch lecker sein, da hatte ich heute aber keinen da.
Wer auch das Auge füttern möchte, kann seinen Teller dann noch mit Kokosmilch, Kürbiskernöl und Kürbiskernen ein bißchen aufhübschen :o)

Mittwoch, 5. September 2012

American Cheesecake mit Krümelboden

Am Wochenende gab es bei uns das Titelrezept aus der ersten Ausgabe der Lecker Bakery zum Kaffee. Ich hab leider kein Bild von meiner fertigen kleinen Torte gemacht (ich hab die S-Version "gebacken", da wir ja nur zu zweit sind), aber sie sah fast genauso aus. Ich hatte lediglich keine frischen Erdbeeren zum Verzieren, da ich den gesamten Kuchen mit Tiefkühlerdbeeren gemacht habe. Die frischen Erdbeeren waren wie leider das ganze Jahr schon nur zum Weglaufen :o(


Das Rezept:

Öl für die Tortenplatte
60g Mandelkerne
240g helle Cookies
100g Butter
14 Blatt weiße Gelatine
ca. 1,2kg Erdbeeren
2TL + 150g + 2 EL Zucker
200g Schlagsahne
500g Mascarpone
500g Magerquark
2 Päckchen Vanillezucker
1-2 TL Zitronensaft

Tortenplatte mit Öl bestreichen, einen hohen Springformrand (26cm Durchmesser) draufsetzen. Mandeln grob hacken und ohne Fett anrösten. Kekse in einem Gefrierbeutel zerbröseln. Butter schmelzen und mit den Mandeln und Kekskrümeln mischen. Die Bröselmasse in die Form geben, gleichmäßig verteilen und leicht andrücken. Für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

2 und 12 Blatt Gelatine getrennt voneinander in kaltem Wasser einweichen. 750g Erdbeeren waschen, gut abtropfen lassen und putzen. Ca. 700g pürieren und falls gewünscht, durch ein Sieb streichen. 200g Erdbeerpüree mit 2 TL Zucker verrühren. 2  Blatt Gelatine ausdrücken und bei schwacher Hitze auflösen. Unter die 200g Erbeerpüree rühren und für 10-15 Minuten kalt stellen.

Sahne steif schlagen. Mascarpone, Quark, 150g Zucker, Vanillezucker und das restliche Erdbeerpüree verrühren. 12 Blatt Gelatine ausdrücken, bei schwacher Hitze auflösen. Ca. 2 EL Creme unter die Gelatine rühren und dann die Mischung unter die Mascarponecreme rühren. Sahne unterheben.

Die Hälfte der Mascarponecreme auf den Krümelboden geben und die Hälfte des gesüßten Erdbeerpürees darauf verteilen. Mit einer  Gabel locker unterziehen, damit Schlieren entstehen. Die restliche Creme und dann das restliche Püree draufgeben und wieder mit der Gabel marmorieren.

Mindestens 6 Stunden, aber besser über Nacht kalt stellen.

Vor dem Servieren die restlichen Erdbeeren waschen, abtropfen lassen, putzen. Eine Hälfte pürieren und falls gewünscht durch ein Sieb streichen und mit 2 EL Zucker und Zitronensaft abschmecken. Die andere Hälfte fein würfeln.

Torte aus dem Ring lösen, das Erdbeerpüree auf die Torte geben und mit gewürfelten Erdbeeren bestreuen.

Fazit: 

Die Umsetzung ist mehr als einfach, die Optik der Knaller, selbst ohne Erdbeerwürfel oder in Schokolade getunkte Erdbeeren wie auf dem Bild  und der Geschmack! Ein Träumchen. Die Torte war nur moderat süß. Für meinen Boden hab ich Vollkornbutterkekse genommen, weil ich die noch da hatte. Mit richtigen Cookies wird es vermutlich süßer, uns hat es so gelangt.

Auch das Erdbeerpüree und die Creme an sich ist für ein Rezept, das sich "American" nennt, total unterzuckert, aber genau richtig so ;o).

Und wie schon erwähnt, kann man diesen Kuchen in XL und S zubereiten. Für die kleine Version einfach alle Zutaten halbieren und eine Springform mit 18cm Durchmesser nehme. Das war genau die richtige Menge, um zu zweit Samstag und Sonntag schön Kaffee zu trinken.

Das Rezept ist definitiv ein "Schatz, machst du das nochmal?" Rezept.

Dienstag, 4. September 2012

Ricotta-Spinat Muffins

Und hier kommt schon der zweite Eintrag. Dieses Mal aus der 1. Ausgabe der Lecker Bakery.


Diese Muffins hatte ich allerdings schon letzten Donnerstag gebacken (und scheinbar in weiser Voraussicht fotografiert *g*) und zusammen mit einer leckeren Spinatsuppe meinem Schatz zum Abendessen serviert. Das Rezept ist von Cynthia Barcomi.

Das Rezept:

150g TK Spinat (ich hatte 250g frischen Spinat in der Pfanne mit Knoblauch und Zwiebel gedünstet)
50g Parmesan
3 EL Pinienkerne
3-4 Stiele Basilikum
1 TL italienische Kräuter
250g cremiger Ricotta
etwas + 60g Butter
200ml Milch
2 Eier (Größe M)
280g Mehl
3 TL Backpulver
2 EL Zucker
1/2 TL Salz

Spinat auftauen und sehr gut abtropfen lassen. Parmesan reiben. Pinienkerne ohne Fett rösten. Abkühlen lassen. Den Basilikum waschen, trocknen und fein hacken.

Backofen vorheizen (E-Herd 190°). Eine 12 Muffinsform ausbuttern (ich habe Papierförmchen genommen, aber auch die würde ich ausbuttern, die Muffins kleben sehr am Papier fest und am nächsten Tag läßt sich das Papier gar nicht mehr ablösen).

Die Butter schmelzen. Mit einem Schneebesen die warme Butter, Milch (nicht kalt!) und Eier miteinander vermischen. In einer zweiten Rührschüssel Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermengen. Die flüssigen zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Holzlöffel oder Gummispatel rühren, bis beide Mischungen gerade so vermengt sind.

Vorsichtig Ricotta, Nüsse, Spinat und alle Kräuter unterheben. Nicht übermäßig verrühren.

Gleichmäßig auf die Muffinsform verteilen und ca. 18 Minuten backen. Garprobe nicht vergessen. Die Muffins ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann rausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Mein Fazit:

Einfach zu machen, gelingen sehr leicht, geschmacklich für mich aber verbesserungswürdig. Mein Mann hat sie geliebt und sich sagenhafte 6 Stück zum Essen einverleibt, wie auch immer er das gemacht hat, denn ich fand sie sehr sättigend O_o.

Mir war zu viel Zucker drin. Die Muffins waren richtig süß und das hat mich doch sehr gestört, da ich ja herzhafte Muffins wollte. Ich werde sie definitiv nochmal machen, allerdings werde ich auf keinen Fall nochmal mehr als 1TL Zucker reingeben und dafür ein wenig mehr Salz, das hat nämlich total gefehlt, obwohl ich ja wie gesagt meinen Spinat sogar gedünstet und auch gewürzt hatte (wenn auch nicht übermäßig). Ich hatte zwar schon beim Lesen des Rezeptes das Gefühl, daß das Verhältnis Zucker / Salz hier nicht stimmt, aber meine Grundregel lautet ja: Das erste Mal nach Rezept, das nächste Mal, wie ich will ;o)

Montag, 3. September 2012

Hefezupfbrot mit Zimt

Mein heutiges Backwerk stammt aus der aktuellen Ausgabe der Lecker Bakery.

Die Zeitschrift ist ein echtes Must Have und diese Ausgabe ist erst vor wenigen Wochen erschienen, wer es also noch nicht hat, hat noch gute Chancen, eine Ausgabe zu ergattern :o) (und sollte es unbedingt tun. Husch, husch!)

Mein Rezept befindet sich auf Seite 100 und das Ergebnis kam recht ahnsehnlich daher:


Und hier das Rezept:

500g + etwas Mehl
50g +150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen (7g) Trockenhefe
Salz
150ml Mil
50g weiche + etwas + 100g weiche Butter
2 Eier (Größe M)
2 TL gemahlener Zimt

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Milch erwärmen und mit 50g Butter und den beiden Eiern zur Mehlmischung geben. Ca. 8 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
Zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Kastenform fetten. Das Originalrezept sagte eine 30cm Form. Die hätte ich im Leben nicht voll gekriegt, mein Teig ging jetzt auch nicht megamäßig auf. Darum hab ich eine nur 16cm lange Form genommen (dazwischen hatte ich nichts). Mein Brot wurde darum glaub ich ein bißchen höher, aber schlimm finde ich es nicht.

150g Zucker mit dem Zimt mischen. Teig noch einmal kurz durchkneten und dann auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 1cm dick ausrollen. Mit ca. 100g Butter bestreichen (ich hab nur etwa 80g gebraucht) und mit dem Zimtzucker bestreuen.

Den Tag in ca. 8x8 cm Quadrate schneiden. Immer 5-6 Quadrate aufeinander stapeln und senkrecht in die Form setzen. So lange wiederholen, bis der gesamte Teig in der Form ist. Nochmal ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen vorheizen (E-Herd 175°, Umluft 150°) und das Brot 30-40 Minuten backen. Nach dem Backen noch etwa 30 Minuten in der Form ruhen lassen und dann vorsichtig stürzen.

Mein Fazit:

Ein schönes, relativ unkompliziertes Rezept, das sich wirklich leicht umsetzen ließ. Die 100g Zucker auf dem Teig machten mir erst etwas Sorgen, aber das Brot ist keineswegs zu süß, sondern wirklich angenehm und leeeecker.
Die einzelnen Schichten lassen sich außerdem ganz ohne Messer abziehen, sehr praktisch *gg*

Könnte eventuell mit einer Apfelmarmelade noch etwas genialer schmecken :o)

Der Anfang

Gestern hielt ich es plötzlich für eine tolle Idee, einen eigenen Foodblog zu starten. Keine Ahnung, warum eigentlich, aber hier ist er.

Tadaaa! :o)

Ich hoffe, daß ich ihn regelmäßig mit neuen Postings füllen werde, aber da ich mich kenne, verspreche ich erstmal nichts.

Und ich entschuldige mich vorab schonmal für die nicht so tollen Fotos. Auf anderen Blogs bin ich immer ganz beeindruckt, aber ich selbst... nun ja. Ich bin Bastler und ich koche und backe gerne, aber Fotografieren zählt auch nach vielen Jahren des Bloggens noch nicht wirklich zu meinen Stärken ;o)