Donnerstag, 25. April 2013

Spargelpizza oder "die leckerste Pizza auf der ganzen Welt"

Dieses Jahr war der Winter nicht nur grausam zu uns, weil er so lang und kalt war, er hat auch in die Spargelsaison eingegriffen. Meine absolute Lieblingssaison im ganzen Jahr *wein*. Denn wie ihr sicher auch schon bemerkt habt, ist der Spargel dieses Jahr sehr spät dran und egal wie spät dran er auch ist, ab dem 24. Juni ist trotzdem schluß, denn die Pflanzen brauchen die Zeit einfach, um sich für nächstes Jahr zu erholen.

Deutscher Spargel ist ein rares Gut dieser Tage und wenn man ihn findet, sind die Preise dafür horrend. Ich gebe zu, daß ich beim Spargel aber ohnehin gerne mal auf "regional" verzichte, da ich am liebsten den grünen Spargel esse und der ist ohnehin meistens aus dem europäischen Ausland oder ich müßte einfach früher an den Spargelständen aufschlagen, aber das ist so ein Ding, wenn man berufstätig ist. Blöde Sache.

Na ja, wie auch immer. Ich habe mir Spanier ins Haus geholt und obwohl ich bei Spargel die absolute Langweilerin bin und ihn am allerliebsten einfach so esse, ohne irgendwelche Mäzzchen, habe ich mich gewagt, kreativ zu werden und ein paar der köstlichen Stangen zu einer noch köstlicheren Pizza verarbeitet.

Der Herr des Hauses allerdings behandelt Spargel als "merkwürdige totbringende Frucht", von daher hat er natürlich nicht nur nicht probiert, nein, die Hälfte dieser genialen Pizza war auch noch schrecklich ordinär mit Tomatensoße, Käse, Schinken, Salami und Paprika belegt *lol*. Meine Hälfte dagegen sah so aus:

Für den Teig braucht ihr:

400g Mehl
1 Würfel frische Hefe (oder 2 Päckchen Trockenhefe, aber ich empfehle frische Hefe)
10g Salz
1 Prise Zucker
250ml lauwarmes Wasser
10ml Olivenöl 

Also im Grunde ein ganze normaler Hefeteig. Hefe im warmen Wasser auflösen, Mehl, Salz und Zucker in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und das Hefewasser hineingießen. Öl zugeben und den Teig dann ordentlichen durchkneten. Ruhig schön lange kneten, der Teig soll schön geschmeidig werden. (Erst in der Schüssel, später dann auf der Arbeitsplatte, geht einfacher.)

Den Teig zurück in die Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und so lange gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat. Bei mir klappt das grundsätzlich nur mit frischer Hefe, trockene finde ich unheimlich zickig.

Der Teig reicht für 3 Runde Pizzen oder für ein Blick mit einem etwas dickeren Boden.

Für meinen Belag (für ein halbes Blech) hab ich hergenommen:

250g grüner Spargel
3 mittelgroße braune Champignons
1 mittelgroße Zwiebel
Crème Fraîche mit Kräutern
Butter (ich habe die Kräuterbutter genommen, die ich neulich hier zeigte)
50g guten Kochschinken
Petersilie
Salz
Pfeffer
Parmesan

Den Spargel schälen und in Stücke schneiden. In gesalzenem Wasser für 3-4 Minuten kochen, abgießen und abschrecken. Die Pilze und Zwiebeln in Scheiben bzw. halbe Ringe schneiden. In einer Pfanne in der Butter sautieren, bis die Zwiebeln schön süß und glasig sind und die Pilze ebenfalls gar sind. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen.

Den Boden auf ausrollen und auf ein handelsübliches Backblech geben oder eben runde Pizzen formen, was euch lieber ist, aber für eine runde Pizza könnte der Belag zu viel sein ;o)
Statt Tomatensoße die Crème Fraîche auf dem Boden verteilen. Die gebratenen Zwiebeln und Pilze auf dem Boden verteilen, dann den Spargel darüber geben und zum Schluß den Schinken. Ich gebe den Schinken zuletzt drauf, damit er schön knusprig wird. Wer lieber weichen Schinken möchte, packt ihn am besten als erstes auf die Pizza.

Die Pizza bei mindestens 225° ca. 15 Minuten backen. Über die heiße Pizza den frischen Parmesan reiben und reinhauen *g*.

Montag, 22. April 2013

Bananenbrot - perfekte Resteverwertung

Kennt ihr das auch? Ihr habt total Lust auf Bananen, normalerweise eßt ihr sie auch und laßt sie nicht alt werden, aber dann ist irgendwie der Wurm drin, die Bananen liegen und liegen und irgendwann haben sie ein Stadium erreicht, in dem man sie so gar nicht mehr essen will/kann.

So ging es mir gerade erst wieder. 5 Bananen hatte ich gekauft, 2 hab ich auch ganz brav gegessen und dann blieben sie liegen und liegen. Am Freitag feierten sie ihren 2wöchigen Geburtstag in meiner Obstschale und sahen auch entsprechend aus. Viel Gelb war da nicht mehr. Also was macht man dann damit? Wegwerfen wollte ich sie nicht, also suchte ich Ideen für eine Resteverwertung für überreife Bananen und fand das Bananenbrot als Geheimtip. Das Rezept, so wie ich es hier jetzt wiedergeben, stammt von Chefkoch, aber im Grunde sind sie alle irgendwie ähnlich.
Das Originalrezept war wohl vegan, weil ausdrücklich Margarine und Sojamilch verwendet werden sollte. Sojamilch ist für mich so ziemlich das ekligste, was es gibt, von daher hab ich das natürlich nicht im Haus und stinknormale Kuhmilch genommen. Ging auch XD.

Für 1 Brot in einer 20cm Kastenform gebacken:

80g Butter oder Margarine
150g Zucker
400g Mehl
2 TL Backpulver
3 sehr reife, zerdrückte Bananen
1 TL Vanilleextrakt
120 ml Milch
40g gehackte Walnüsse

Die Butter mit dem Zucker schmelzen. Mehl und Backpulver zugeben und schon einmal durchrühren. Der Teig ist allerdings so noch viel zu trocken, nicht wundern. Die Bananen, die Vanille und die Milch zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluß noch die Nüsse dazu und untermischen. 
Der Teig ist recht zäh und das Brot wird durch die Bananen auf jeden Fall etwas klitschig werden. Keine Panik :o)

Den Teig in eine ausgefettete Kastenform geben. Ich habe eine 20cm Form genommen, da ich lieber ein hohes als ein langes Brot wollte. Ich habe das Brot zunächst wie im Rezept vorgegeben 50 Minuten bei 150° gebacken. Wie ich erwartet hatte, war es da aber noch recht roh. Darum hab ich den Backofen auf 180° hochgedreht und nach weiteren 30 Minuten war dann alles chic.

Beim nächsten Mal werde ich gleich bei 180° anfangen und dann hier die Backzeit nochmal entsprechend anpassen, im Moment geht es leider nur mit Kuddelmuddel.

Edit 19.12.13:
Heute hab ich das Brot das zweite Mal gemacht und diesmal bei 180° für 65 Minuten gebacken.
Edit Ende

Das Bananenbrot ist superlecker, süß, aber nicht ganz so süß wie ein richtiger Kuchen, schmeckt pur, mit Butter und mit einer säuerlichen Marmelade. Ich hab es mit Johannisbeer-Gelee probiert, ein Gedicht.

Wer keine Walnüsse mag, kann sie auch gut gegen andere Nüsse ersetzen und wer ganz gegen Nüsse allergisch ist, kann sie natürlich auch ganz weglassen. Ich würde dann wohl mal ersatzweise dunkle Schoki nehmen *gg*.

Freitag, 19. April 2013

Review Review, ein Shop, ein Produkt

Heute möchte ich mal wieder reviewen. Keine Ahnung, ob das überhaupt jemanden interessiert *lach*, aber manchmal überkommt es mich einfach. Und zwar möchte ich zum einen einen Review zu einem Shop schreiben, den ich jetzt schon lange Jahre kenne und zum anderen zu einem Produkt aus eben diesem Shop, das ich heute erhalten habe.

Von 2004 - 2008 habe ich in Köln gelebt. So leid es mir tut, das sagen zu müssen, aber das Rheinland und ich, wir gingen so gar nicht konform, es paßte nicht. Aber es gab eine Sache in Köln, die mochte ich wirklich ausgesprochen gerne und die vermisse ich auch bis heute und das war:


Wie es der Name ja schon vermuten läßt, dreht sich in diesem Shop alles um Produkte von der Insel. Ein bißchen USA ist auch noch dabei, aber das Hauptsortiment ist Englisch, Irisch und natürlich auch Schottisch.

Diesen Laden habe ich geliebt. Die Angestellten waren immer freundlich und es gab immer irgendwas zu entdecken, das man trotz der zugegeben hohen Preise mal probieren mußte.

Nachdem ich weggezogen war und Sehnsucht bekam, stellte ich dann hocherfreut fest, daß The English Shop auch einen Onlineshop führt, den ich seither nutze, mit ähnlicher Zufriedenheit. Die Gespräche im laden fehlen natürlich, aber die Lieferungen kommen schnell, hervorragend verpackt und ab 50 Euro muß man noch einmal Versand zahlen. (Unter 50 Euro zahlt man 4,99 Euro, das ist auch nicht übel.)

Unbedingt mal ausprobieren!

Da ja nun die Grillsaison begonnen hat, war es mal wieder Zeit für eine neue Bestellung. Gebürtig bin ich ja "a südhessich Mädschjer" und trotzdem konnte ich mich wirklich nie, bis heute nicht für ein typisch hessisches Produkt begeistert: Äppelwoi.

Was ich dagegen sehr liebe, ist Cider. Und zum Grillen paßt er einfach hervorragend, von daher mußte ein Sixpack Strongbow bestellt werden. Außerdem wanderten noch zwei andere Sorten Cider in meinen Warenkorb, zum Probieren. Der erste mußte gleich gestern dran glauben:

Toffee Apple Cider. Eine Offenbarung! Der Toffeegeschmack ist sehr subtil, paßt aber ganz hervorragend zum eigentlichen Geschmack des Ciders und ich kann durchaus nachvollziehen, daß dieser eigentlich mal nur zur Halloweenzeit gedachte Cider so beliebt geworden ist, daß man ihn jetzt ganzjährig bekommt.

Leider gibt es aber natürlich auch hier eine Kehrseite der Medaille. Er ist ein ziemlich teures Vergnügen mit 3,49 Euro für den halben Liter. Definitiv nur eine Belohnung für ganz besondere Tage. Im nächsten Paket wird er wieder dabei sein :o)

Donnerstag, 18. April 2013

Lieblingskartoffelsalat

Sooo, das ist vorerst einmal das Finale meiner Grillrezepte. Aber das nächste Grillen kommt und vielleicht wird dann auch wieder was Neues ausprobiert.

Heute gibt es einen Klassiker, den ich allerdings nie mochte, es sei denn, eine ganz bestimmte Person hat ihn gemacht, nämlich meine Omi. Und das war der gute alte Kartoffelsalat. Er schmeckte mir von jeher weder mit Mayonnaise, wie er im Norden des Landes gegessen wird, noch mit Essig-Öl-Brühe-Dressing, wie er hier im Süden favorisiert wird. Mayo war mir von Kindesbeinen an ein Graus, das muß man dazu sagen und da konnte mich auch meine belgische Fast-Schwiegermutter bisher nicht vom Gegenteil überzeugen, denn auch die hochgelobte belgische Mayo schmeckt wie Mayo XD
Meine Oma machte ihn übrigens auch mit einer Mayonnaise, aber sie machte ihre selbst und die war weder weißlich mit Gelbstich, noch hatte sie diesen echt penetranten Geschmack, den man von fertigen Produkten so kennt. Sie war flüssiger und ganz samtig weich im Geschmack. Leider ist meine Oma eine echte "frei Schnauze wie's kommt" Köchin gewesen und ich war noch zu klein, von daher konnte ich mir das Rezept nicht merken und heute kann sie leider nicht mehr wirklich gut kochen und backen :o(

Vor rund anderthalb Jahren war ich dann bei Stephie eingeladen, die einen wirklich leckeren Kartoffelsalat auf den Tisch stellte, der so überhaupt nicht den penetranten Geschmeck der Versionen hatte, die ich bisher kannte. Ihr Rezept stand daraufhin für meines Pate, denn wie immer, ein paar leichte Abwandlungen hat es mit der Zeit gegeben und diese Version hier ist jetzt meine favorisierte Endversion.

Das Rezept:

1kg festkochende Kartoffeln (ich liebe Drillinge)
1 große Möhre (oder 2 kleine)
2 hartgekochte Eier
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
1 kleine Zwiebel
ein paar Scheiben Schinken
1 Becher saure Sahne
2 - 3 EL Joghurt
1 TL Mayonnaise
etwas Milch
Schnittlauch
Dill
Petersilie
Salz
Pfeffer

Die Kartoffeln am besten schon am Vortag kochen. Ich würde für Kartoffelsalat unbedingt immer Pellkartoffeln empfehlen. Bei den Drillingen kann man die Schale ruhig dran lassen, wenn man mag. Wenn nicht einfach pellen und in Stücke schneiden. Ruhig grob, der Salat soll rustikal werden.

Man kann die Möhre schon zusammen mit den Kartoffeln kochen. In 9 von 10 Fällen vergesse ich das. Von daher: Wenn ihr eine Mikrowelle habt, die Möhre in halbwegs gleichmäßige Würfel schneiden, in ein mikrowellentaugliches Gefäß geben, ein paar Schluck Wasser dazu, Deckel drauf und für 2 - 3 Minuten in die Mikrowelle. Gar, lecker und das bißchen Wasser kann man bedenkenlos mit ins Dressing geben.

Die Möhren zu den Kartoffeln geben. Die Eier ebenfalls in Würfel schneiden und dazu geben.
Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Die Zwiebel fein würfeln und den Schinken ebenfalls in Steifen schneiden. Alles in einer Pfanne braten.

Für das Dressing die saure Sahne mit dem Joghurt, der Mayonnaise und der Milch verrühren. Es sollte nicht zu flüssig sein, aber auch nicht mehr zu dick. Die Kartoffeln nehmen noch von der Flüssigkeit auf und ohne die Milch wird es schnell pappig klebrig.

Die Kräuter fein hacken bzw. den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und unter das Dressing rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Dressing und die gebratenen Zwiebeln und den Schinken zu den Kartoffeln geben und alles gut vermengen.

Der Salat hat einen milden, cremigen Geschmack, wobei der gebratene Schinken und die Zwiebeln ein netter Kontrast sind. Solltet ihr wirklich unbedingt mal probieren, wenn ihr so wie ich kein Fan der Klassiker seid :o) Und verhältnismäßig leicht ist das Dressing obendrauf dabei auch noch, denn Saure Sahne hat gerade mal 10% Fett, Joghurt in aller Regel noch weniger (es sei denn, ihr nehmt den griechischen). Da hat man dann keinen Felsbrocken im Bauch hängen *gg*

Mittwoch, 17. April 2013

Leckerer Krautsalat

Meine Güte, waren die letzten 3 Tage anstrengend. Ich hatte unheimlich viel Arbeit und kam so gestern gar nicht zum Posten, aber natürlich war es mit der Limo und den Geschwistern Knoblauch noch nicht getan ;o)

Mein Schatz ist ein großer Fan von Krautsalat. Ich esse ihn eigentlich auch ganz gerne, aber ich muß sagen, daß ich bei der gekauften Version vom Dressing eigentlich so gut wie immer Sodbrennen bekomme. Ich find's alles in allem zu heftig und zu sauer. Darum beschloß ich diesmal spontan, den mach ich einfach selbst und was soll ich sagen? Kein Sodbrennen und Schatz hat er auch super geschmeckt. Gibt es ab jetzt immer so.

Das Rezept:

1/2 Kopf Weißkohl
1/2 Tasse Essig
1/2 Tasse Öl
1/2 Tasse Zucker
1 TL Salz
Pfeffer

Mein Weißkohl war eher klein, darum hab ich natürlich insgesamt weniger Dressing gemacht, aber bei diesen Verhältnissen ist es ja nicht leicht, das anzupassen *lach*

Den Weißkohl fein hobeln. Die Zutaten für das Dressing bis auf den Pfeffer in einen Topf geben und aufkochen lassen. Heiß über den Kohl geben und für einige Stunden ziehen lassen. Ich hab meinem eine ganze Nacht gegönnt. Vor dem Essen dann mit Pfeffer abschmecken und eventuell noch ein bißchen am Essig oder Zucker drehen, je nachdem, wie stimmig euch das Gesamtergebnis erscheint.

Montag, 15. April 2013

Die Geschwister Knoblauch - Tsatsiki und Kräuter-Knoblauch-Butter

Und weiter geht's in der Grillküche. Ach ja, ich sollte vielleicht noch erwähnen, daß ich mich auf Beilagen beschränke, denn für das Fleisch ist auch hier im Haus der Mann zuständig und da der nicht bloggen möchte, bleiben seine Rezepte sein Geheimnis. 

Heute die Geschwistern Knoblauch *g*.


Links im Bild Tsatsiki, wie ich ihn am liebsten habe, rechts meine Version der Kräuter-Knoblauch-Butter, aber nichts Besonderes, gebe ich zu. Einfach der Vollständigkeit halber.

Rezept für den Tsatsiki:

500g griechischer Joghurt
1 Salatgurke
2 Knoblauchzehen
Einige Stiele Dill (3-4, einfach nach Geschmack)
2 EL Olivenöl
1 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer

Die Gurke schälen und raspeln. Mit Salz bestreuen und ca. 15 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit den Joghurt mit dem Essig und Öl mischen. Den Dill fein hacken und unterühren. Den Knoblauch durch die Presse geben und ebenfalls unterrühren. Die Gurken gut auspressen, damit möglichst wenig Wasser mit in den Joghurt kommt und dann unter den Knoblauchjoghurt mischen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lecker :o)

Für die Butter:

250g Butter
Salz
Pfeffer
Kräuter nach Geschmack (ich nehme am liebsten Schnittlauch, Dill und Petersilie)
1-2 Zehen Knoblauch

Die Butter sollte Zimmertemperatur haben. Ich nutze meine Küchenmaschine, um die Butter erst einmal aufzuschlagen und mit Salz und Pfeffer zu würzen. Beim Knoblauch hängt es natürlich davon ab, wie groß die Zehen sind und wie stark der Knoblauch durchkommen soll, aber generell würde ich sagen, mehr als zwei mittlere Zehen sollten  es nicht sein.
Anschließend noch die Kräuter untermischen, in ein verschließbares Gefäß geben, damit die Butter nicht gelb wird und ab in den Kühlschrank.

Sonntag, 14. April 2013

Ogrillt is! Mit leckerer Zitronenlimonade.

Hallo ihr Lieben!

Hattet ihr auch so ein sagenhaftes Wochenende? Wir hier im Ländle waren echt vom Glück geküßt. Heute hatten wir den ganzen Tag satte 20 Grad und Sonnenschein von früh bis spät. Selbst jetzt haben wir noch immer 19 Grad. Der Waaaahnsinn.

Dementsprechend haben wir heute unseren Grill aus dem Winterschlaf erweckt, was für mich bedeutet hat, daß ich sehr aktiv in der Küche unterwegs war.

Heute und in den nächsten Tagen hab ich deshalb für euch ganz viele Rezepte und fange heute an mit leckerer Zitronenlimonade nach amerikanischem Vorbild, aber eingedeutscht *lach*

Das Originalrezept hab ich ich von USA Kulinarisch, aber wenn ihr schonmal mit Rezepten aus Amerika gearbeitet habt, habt ihr sicher auch die Erfahrung gemacht, daß Schritt Nummer eins fast immer lautet: Zuckermenge reduzieren. Ich weiß nicht, was die da drüben an den Geschmacksnerven haben, aber man kann locker immer 25 - 30% der Zuckermenge ersatzlos streichen und es ist immer noch dicke süß genug. So auch hier.

Schritt Nummer 2 in diesem Fall: Zitronensaftmenge drastisch erhöhen *lach*. Ich hab die vorgegebene Menge zugeben, probiert und gedacht: Was soll das sein? Zuckerwasser mit Zitronenaroma? Und da soll dann auch noch Eis rein und das ganze noch mehr verdünnen?!! Hier also mein Rezept:

1,5 Liter Wasser (stilles Mineralwasser oder Leitungswasser)
150g Zucker
1 Prise Salz
200ml frisch gepreßter Zitronensaft

Am besten am Vortag schonmal das Wasser mit dem Zucker und dem Salz auf dem Herd erhitzen, bis der ganze Zucker sich aufgelöst hat. Kochen muß der ganze Spaß nicht, aber der Zucker löst sich einfach in kaltem Wasser nicht auf.

Abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Erst kurz vor dem Servieren den Zitronensaft auspressen und dazugeben. Original wird die Limo mit viel Eis serviert. Das macht wohl Sinn, wenn man tatsächlich 200g Zucker nimmt, ich persönlich fand meine Mischung aber gut und hab deshalb kein Eis direkt in die Limonade gegeben, sondern den Kühlakku verwendet, den ich in meine Kanne auf dem Bild einschrauben kann.

War extrem lecker und ich mußte mich beeilen, daß Schatz mir nicht alles wegtrinkt. Das darf ich bestimmt dieses Jahr noch öfter zum Grillen machen.

Wer nicht so gerne süße Getränke hat, kann auch nur 130 oder 120g Zucker nehmen.

Freitag, 5. April 2013

Apfel-Marzipan-Pfannkuchen, die mal Waffeln hätten werden sollen

Guten Morgen!

Gestern war ich in der Stimmung, etwas zu experimentieren. Apfel-Marzipan-Waffeln sollten es werden, allerdings hab ich in einem Anfall geistiger Umnachtung den Apfel sehr grob geraspelt und das ist eine blöde Idee, wenn der Teig ins Waffeleisen soll. *lach* Na ja, fürs nächste Mal weiß ich es besser und dieses Mal hab ich das ganze dann einfach in eine Pfanne gegeben und in den Ofen geschoben, geht auch.

Aber hier erstmal der Fotobeweis:

Für 4 Portionen:

150g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
250ml Milch
1 Ei
2 EL Öl oder zerlassene Butter
100g Marzipan
1 großer Apfel
2 geh. EL Zucker

Mehl, Backpulver, Salz, Zucker, Milch, Ei und Öl in einer Schüssel zu einem glatten Teig verrühren. Das Mazipan fein reiben und unter den Teig rühren. Wenn das Marzipan sich ganz auflösen soll, muß man recht lange rühren, aber man kann es auch ein bißchen stückig lassen, ist lecker *lach*.
Zum Schluß noch den Apfel reiben (fein XD) und unter den Teig heben.

Entweder in einem Waffeleisen ausbacken oder eine Pfanne heiß werden lassen, etwas Butter schmelzen, den Teig hinein geben und dann für 25 Minuten bei 200° in den Backofen geben.

Durch das Marzipan wird der Teig immer etwas schwer und klebrig sein. Wenn ihr lieber einen luftigen Pfannkuchen wollt, laßt das Marzipan weg, gebt etwas mehr Zucker dazu und trennt das Ei, statt es ganz reinzugeben. Das Eigelb kann gleich dazu, das Eiweiß zu Schnee schlagen und nach den Äpfeln vorsichtig unter den Teig heben.
Die mandelige Note des Marzipans kann man durch Bittermandelaroma nachahmen. :o)